| 12. April 2010 - Rettungsübung mit FFW und THW |
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| Geschrieben von: Karin Lange | |
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Einen großen Knall und viel Rauch lies die Anwohner in der Schlachthausstr. am Montag Abend den 12. April 2010 gegen 19.00 Uhr aufschrecken. Da die Anwohner eine Explosion in einem Haus vermuteten wurde die Freiwillige Feuerwehr Singen (FFW) gerufen. Da sich noch Personen in dem Gebäude befanden, mussten diese noch gefunden und gerettet werden. So war die Übungsannahme.
Die FFW Singen traf als erstes an dem Übungsort ein. Da das Haus total verraucht war, mussten die Feuerwehrmänner mit Atemschutz auf die Suche nach vermissten Personen gehen.Gleichzeitig hörten sie Hilferufe von einem Balkon im ersten Obergeschoss auf dem verschreckte, aber zum Glück unverletzte Personen standen. Diese konnten die Feuerwehrmänner mit Hilfe ihrer Drehleiter vom Balkon herunter holen und übergaben sie dem wartenden Rettungsdienst. In den Kellerräumen wurden noch vermisste Personen vermutet und so wurde das Technische Hilfswerk Singen (THW) von der FFW hinzu gerufen. Durch die Explosion war die Eingangstür des Hauses zugeschüttet. Aus diesem Grund wurde durch das THW einen Wanddurchbruch gemacht, damit sie in den Keller gelangen konnten. Dort fanden sie die verletzten Person und konnten sie mit Hilfe des Schleifkorbes aus den Kellerräumen bringen. Da sich die Suche mit Atemschutz länger hinzog, wurden die Feuerwehrmänner noch von zwei THW-Helfern unterstützt. Diese setzten die Suche nach den vermissten Personen fort und fanden sie dann unverletzt in einem Kellergewölbe. Ebenso befand sich noch eine vermisste Person im Obergeschoss des Hauses. Da auch hier die Eingangstür zugeschüttet war, wurde auch hier ein Wanddurchbruch, unterstützt durch die FFW gemacht. So konnten die Helfer durch das Loch in der Wand zu der verletzten Person gelangen. Nachdem der Verletzte durch den Sanitäter versorgt in den Schleifkorb gelegt wurde, konnte er mit Hilfe der Drehleiter der FFW aus dem Obergeschoss gerettet werden.
Nachdem alle Verletzte aus dem Gebäude heraus waren, wurde noch eine Abschlussbesprechung zwischen der Freiwilligen Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk durchgeführt. Alle Helfer waren zufrieden und sprachen von einer guten Zusammenarbeit.
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